Sei gewappnet! Warum Outdoor-Produkte für den Ernstfall einer Versorgungskrise so wichtig sind.

2023-02-23 16:41:00 / Ratgeber Krisenvorsorge / Kommentare 0
Sei gewappnet! Warum Outdoor-Produkte für den Ernstfall einer Versorgungskrise so wichtig sind. - Ratgeber Krisenvorsorge: Warum Outdoor-Produkte für den Ernstfall so wichtig sind | Outaway.de

Einleitung

Man dachte immer, dass einem so etwas in Deutschland nicht passieren wird. Aber die grüne Politik und die Pandemie in den letzten Jahren haben gezeigt, dass gravierende Versorgungsengpässe durch gestörte Lieferketten, Blackouts und hausgemachte Energieknappheit gar nicht mehr auszuschließen sind. Und deshalb ist es jetzt umso wichtiger denn je: wenn Du einigermaßen gut vorbereitet bist, kannst Du Dir und Deiner Familie einige Unannehmlichkeiten ersparen. In diesem Ratgeber findest Du Hilfestellung zur richtigen Vorbereitung einer Versorgungskrise und Empfehlungen für ein Notfall-Paket.

Was ist eine Krise

Unter Krise versteht man im Allgemeinen eine schwierige Situation oder Zeit, die nicht kurzfristig revidiert werden kann und die einem vor bisher neue noch nicht absehbare Aufgaben stellt, die Dich psychisch, körperlich oder auch sozial stark beanspruchen.

Sie kann nicht mit den gewohnten Problemlösungsmethoden bewältigt werden und verursacht großen Stress. Es gibt sicherlich viele Arten von Krisen. Wir wollen uns hier mit Krisen beschäftigen, die Deine Lebenssituation durch politische Entscheidungen, Versorgungsengpässe oder Kriege stark beeinträchtigen können.

In diesem Ratgeber geht es hauptsächlich um die folgenden Fragen, die bei einem Stromausfall/Blackout und Ausfall der Versorgungsinfrastruktur (Energie/Lebensmittel) aufkommen:

  • Was machst Du, wenn Du und Deine Familie plötzlich das Haus oder die Wohnung (vielleicht für längere Zeit oder für immer) verlassen müssen?
  • Was machst Du, wenn plötzlich kein Strom mehr da ist und das vielleicht für längere Zeit und es nicht gerade Sommer ist?
  • Was machst Du, wenn Du auf den gewohnten Wegen die Dinge des täglichen Bedarfs nicht mehr einkaufen kannst?

Wie Du Dich auf eine Versorgungskrise vorbereiten solltest

Krisen und Notfälle können jederzeit eintreten. Ob es sich dabei um finanzielle, versorgungstechnische oder gesundheitliche Probleme handelt - sie können allesamt zu einer großen Belastung werden. Eine entsprechende Krisenvorsorge ist daher unerlässlich, um im schlimmsten Falle zu überleben oder die Auswirkungen einer Krise möglichst lange gut überstehen zu können. 

Aus diesem Grund möchte ich Dir meine Checkliste für Krisenvorsorge und Notfälle vorstellen. Diese Checkliste bietet Dir einen Überblick darüber, was Du beachten solltest, bevor Du mit einer Krisensituation konfrontiert wirst oder wenn Du bereits mittendrin steckst.

Schauen wir uns also an, was auf der Liste steht: 

1. Vorbereitung ist alles 

Wenn Du schon jetzt damit beginnst, Dich auf ein Worst-Case-Szenario vorzubereiten, hast Du einen wichtigen Schritt in Richtung Krisenvorsorge gemacht. Denke an alle Eventualitäten und stelle sicher, dass Du über alle notwendigen Mittel verfügst, um Deine Familie im Falle des Falles zu unterstützen. 

2. Erstelle Dir einen Notfallplan

Bevor Du in einem Notfall reagieren musst, solltest Du schon jetzt einen Plan für mögliche Szenarien und Situationen erstellen. Stelle sicher, dass alle Familienmitglieder den Plan kennen und ihn verstehen – so können Missverständnisse umgangen oder minimiert werden. 

3. Bargeld ist wichtiger als Karten 

Ein Budget ist nicht nur nützlich für den normalen Alltag, sondern auch unerlässlich für Krisenvorsorge und Notfälle. Halte Dein Budget regelmäßig aktuell und stelle sicher, dass Du Bargeld griffbereit zur Verfügung hast, um ggf. Lebensmittel und Medikamente in ausreichender Menge zu kaufen. Bei einem Blackout wird Kartenzahlung nicht möglich sein, deshalb ist Bargeld so wichtig. Sicherlich ist nicht jeder aufgrund der gestiegenen Inflation in der Lage, eine angemessene Summe als Notgroschen zur Verfügung zu haben. Wenn möglich, nutze dann werthaltigen Gegenstände wie Schmuck, um im Notfall ein Tauschmittel zu haben. 

4. Verfolge die Nachrichtenlage

Um immer gut über globale Krisensituation und lokale Unruhen informiert zu sein, ist es wichtig, regelmäßig die Nachrichten zu verfolgen – sowohl online als auch offline via Radio oder TV – um frühzeitig Gefahrensituation zu erkennen und Maßnahmen ergreifen zu können, falls notwendig. Aber denke dran: ohne Strom funktioniert kein normales Radio und auch kein Fernseher. Deshalb wäre ein altes Kurbelradio genau das Richtige oder Du hast ausreichend Batterien zur Verfügung.

5. Investition in Sicherheit

Als Teil der Krisenvorsorge ist es ratsam in Produkte zur Sicherheit und Versorgung zu investieren. Von solarbetriebenen Stromgeneratoren zur Aufladung von Geräten, einer adäquaten Outdoor-Ausrüstung mit Zelten und Schlafsäcken bis hin zu Langzeitlebensmitteln für Deine eigene Energieversorgung sollten ausreichende Mittel zur Verfügung stehen.

6. Notrufnummern heraussuchen

Suche die Telefonnummern aller relevanten Notrufzentralen in Deiner Nähe heraus und speichere diese ab, damit Du im Falle eines Notfalls sofort reagieren kannst. Einige dieser Nummern sind: Polizei (110), Feuerwehr (112) sowie Rettungsdienst (118). Solltest Du auch regelmäßig in anderen Ländern unterwegs sein, lohnt es sich, die jeweils notwendigen Nummern herauszufinden und aufzuschreiben.

7. Sichere Lagerung von medizinischen Aufzeichnungen

Versichere Dich, dass alle medizinischen Aufzeichnungen Deiner Familie in einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Dies kann entweder in Form von Papierdokumenten oder auf dem Computer sein. 

Checkliste: Das könnte Dein Notfall-Paket sein 

Wenn es einen Ernstfall gibt, ist es wichtig, dass Du und Deine Familie vorbereitet sind. Mit einer Checkliste kannst Du sicherstellen, dass Du für jede Eventualität gewappnet bist. Viele der auf dieser Checkliste vorkommenden Punkte erinnern Dich vielleicht ans Camping? Ja, da hast Du recht. Schließlich geht es auch beim Camping um einen höheren Anteil an Selbstversorgung. Outdoor-Equipment ist deshalb sinnvoll, da Du hier Produkte findest, die das Ursprüngliche im Menschen wecken und die jeder versteht. Auch können sie nicht nur draußen, sondern auch drinnen verwendet werden.  

1. Lebensmittel 

Trockenes Essen und Langzeitlebensmittel liefern Energie im Notfall und sollten in der Ausrüstung enthalten sein. Unter Langzeitlebensmittel versteht man lange haltbare Lebensmittel, die eingelagert werden können und die die wichtigen Eiweiße, Kohlehydrate und Fette beinhalten, um Deinen Energiebedarf über mehrere Tage decken können.

Einige Empfehlungen dazu, findest Du hier in der Kategorie Outdoor-Nahrung oder vor allem folgende Produkte:
-    NRG-5 Notverpflegung
-    NRG-5 Notverpflegung glutenfrei
-    Hartkekse (Panzerplatten)
-    Trek-N-Eat Outdoor-Nahrung

2. Trinkwasser 

Ja, auch Wasser steht nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung, wenn der Strom ausfällt. Ein Outdoor-Wasserfilter hilft Dir, aus jeder Quelle wie Flüsse, Bäche oder Seen sauberes Trinkwasser für den täglichen Gebrauch zu gewinnen, herzustellen oder zu speichern. Auch macht er Dich mobil, da Du somit nicht an einen Ort gebunden bist, da Du ihn einfach mitnehmen kannst. Er ermöglicht Dir, aus nahezu jedem Fluss, Bach oder Tümpel sauberes Wasser zu trinken. Da jeder Filter eines Outdoor-Wasserfilters je nach Wasserzustand eine gewisse Kapazität hat, sind Ersatzfilter zusätzlich zu bevorraten. Ein Outdoor-Wasserfilter filtert Bakterien, Viren, Protozoen, Schwermetalle und viele weitere Schadstoffe aus dem Wasser. Selbst wenn das Wasser im Fluss klar aussieht und trinkbar erscheint, lauern hier Gefahren für Deinen Körper, denen Du mit einem Outdoor-Wasserfilter locker begegnen kannst. Ergänzend dazu empfehlen wir Dir auch Wasseraufbereitungstabletten, um das Wasser konservieren zu können.

Outdoor-Wasserfilter und Produkte zur Wasseraufbereitung findest Du in der Kategorie Outdoor-Wasserfilter oder auch hier im Detail:

-    GRAYL Geopress Purifier inkl. 1 zusätzlichen Ersatzfilter
-    Lifestraw Personal und Lifestraw Go 2
-    Lifesaver Cube und Lifesaver JerryCan
-    Steripen
-    Micropur Tabletten
-    Katadyn Wasserfilter
   
3. Stromgenerator

Ein tragbarer Stromgenerator ist nicht nur beim Camping ein unverzichtbares Utensil. Er kann Dir auch sonst helfen, Strom zu erzeugen und Kommunikations- und Energiewege bei einem Stromausfall aufrechtzuerhalten. Stelle sicher, dass der Generator ausreichend Leistung hat, um alle Deine Geräte zu versorgen. Idealerweise wird der Generator mit Solarmodulen betrieben, so dass auch im Winter etwas Energie gewonnen werden kann. 

4. Powerbanks

Powerbanks sind weitere Energieträger, die zum Aufladen Deines Smartphone oder anderer technischen und tragbaren Geräte wie Taschenlampen oder Stirnlampen und auch USB-Feuerzeuge ideal sind. Am Besten nimmst Du auch hier Solarpowerbanks. Wenn Du nur herkömmliche Powerbanks hast, stelle bitte sicher, dass diese über ausreichend Kapazität und Ladeleistung verfügen, um ein Gerät auch mehrmals laden zu können. Die Powerbanks können auch wieder durch den Stromgenerator aufgeladen werden, so dass Du mehrere Energieträger hast. Solar-Powerbanks findest Du hier.

5. Licht

Dazu gehören neben einigen Kerzen auch Taschenlampen und/oder Stirnlampen und entsprechend passende Batterien in ausreichender Zahl. Zu empfehlen ist hier die H2Only Waterlamp, da sie ohne Batterien und Akkus auskommt und lediglich über kurzes Anfeuchten mit Wasser leuchtet und somit eine ideale Notfall-Taschenlampe darstellt. Gute LED-Taschenlampen wie von Armytek und Fenix leuchten mehrere Tage am Stück ohne weitere Aufladung. Wenn Du lieber eine Stirnlampe nutzt, um die Hände immer frei zu haben, dann suche Dir eine mit entsprechend guter Leistung. 

6. Erste Hilfe Kit zusammenstellen

Stelle ein Erste-Hilfe-Kit zusammen, das Bandagen, antiseptische Salben und andere notwendige Geräte enthält, die im Falle eines Unfalls oder Verletzungsnotfalls benötigt werden. Dazu gehören Verbandmaterialien, Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel, Pflaster oder Pflasterstreifen. 

7. Medikamente

Wenn Du selbst täglich Medikamente benötigst, solltest Du immer ausreichend davon zu Hause haben. Lege Dir einen Vorrat für mehrere Woche an, aber achte darauf, dass das Verfallsdatum nicht überschritten wird. Auch Aspirin oder andere herkömmliche Salben für Wunden sollten vorhanden sein.

8. Kommunikationsgeräte

Nützliche Geräte wie ein Kompass und ein Funkgerät sind besonders nützlich für Notfälle, in denen man sich verirren kann oder Hilfe benötigt. Mit einer Kommunikationslösung kannst Du mit anderen in Kontakt bleiben und Informationen an andere weitergeben. Es gibt verschiedene Arten von Kommunikationsgeräten wie Funkgeräte oder Satellitentelefone, die beim Kauf berücksichtigt werden sollten. Bedenke, dass bei einem Stromausfall wie einem Blackout auch kein Mobilfunknetz mehr funktionieren wird. Somit wird Dein Smartphone zum Telefonieren, zur Informationsrecherche im Internet oder zum Austausch mit anderen über Soziale Medien wie Facebook oder Whatsapp quasi nutzlos.

9. Schlafsäcke, Isomatten und Decken

Ohne Strom funktioniert auch keine Heizung mehr. Deshalb sorge auch hier vor und habe für jedes Familienmitglied einen Schlafsack, eine Isomatte und auch Decken parat.  

10. Brennstoffvorräte

Bei langanhaltenden Ausfällen kann es schwierig sein, Brennstoff zu bekommen. Daher ist es ratsam, einen Kanister mit Benzin oder Diesel bereitzuhalten. Für die Zubereitung von Lebensmitteln sind ein Gaskocher und kleine tragbare Gaskartuschen in ausreichender Menge zu empfehlen.

11. Feuerstahl und Feuerzeuge

Ohne Strom funktioniert beispielsweise auch kein Herd, Feuermachen wird schwierig. Eine Gaskartusche muss auch mit einem Feuerzeug, einem Feuerstahl oder einem Streichholz zum Laufen gebracht werden. Diese sind krisensicher und erlauben Dir immer Feuer zu machen, wenn Du es benötigst.

12. Bekleidung

Man sollte auch an saubere Bekleidung denken. Neben der Bejkleidung, die Du schon trägst sollte ein zweites Set bestehend aus T-Shirt, Pulli, Hose, Unterwäsche und Schuhen bereitstehen und in dem Du Dich wohl fühlst. 

13. Werkzeuge 

Ein Universalwerkzeug mit Messer-, Zangen- oder Sägefunktion kann nützlich sein, um eventuelle Reparaturen durchzuführen oder Hindernisse zu beseitigen. 

14. Schutzvorrichtungen 

Feuerlöscher, Rettungswesten und andere Artikel sollten vorgesehen sein. 

15. Unterhaltungsmaterial

Karten, Brettspiele und Bücher helfen dabei, die Zeit bei längeren Evakuierungsprozessen zu überbrücken. 

Es ist wichtig zu beachten, dass die obige Liste nur als Richtschnur dient - je nach Situation müssen möglicherweise weitere Elemente ergänzt werden. Vergewissere Dich also vor dem Kauf Deiner Notfallausrüstung, dass Du Dir je nach erwarteter Krisensituation und gemäß Deiner Planung alles hast, was benötigt wird! Mit der richtigen Ausrüstung kannst Du Dich besser auf unvorhersehbare Ereignisse vorbereiten und im Falle des Falles agieren. Lege alles möglichst zentral an einem Platz ab, den jedes Familienmitglied kennt. Produkte wie Gaskartuschen, Messer und Feuerstahl sollten vor dem Zugriff für Kinder geschützt sein, da diese bei unbeaufsichtigtem Gebrauch Verletzungen oder Schäden verursachen können. Der Zugriff auf Medikamente oder Wasseraufbereitungstabletten sollte ebenfalls für Kinder nicht möglich sein.

Dies ist nur eine Grundausstattung der Dinge, die in Deiner Notfallausrüstung enthalten sein sollten. Jeder hat auch individuelle Bedürfnisse abhängig von Deinem Standort und Deiner Familienstruktur. Es ist wichtig, alles griffbereit zu halten und regelmäßig auf Verfallsdaten und Materialverschleiß zu prüfen. 
Stelle außerdem sicher, dass alle Mitglieder Deiner Familie darüber informiert sind, wo die Notfallausrüstung aufbewahrt wird und wie man sie bedient. Mit dieser Checkliste als Grundlage kannst Du nun Deine persönliche Ausstattung vorbereiten und für den Ernstfall gerüstet sein!

Fazit

Jeder, der sich um seine Sicherheit und die seiner Familie sorgt, sollte eine schriftliche Checkliste anlegen, um für Notfälle bestens gerüstet zu sein. Dabei ist es wichtig, dass alle relevanten Informationen über den Standort und die Kontaktdaten verfügbar sind. Dies kann beispielsweise durch eine Notfall-App oder durch ein Notizbuch geschehen. Zudem sollten alle Kontaktdaten von Personen aus dem nahen Umfeld notiert werden, die im Falle eines Notfalls informiert werden müssen. Weiterhin ist es ratsam, vorab einige Vorbereitungen zu treffen und zu planen, wie man am besten reagieren kann. Dazu gehört beispielsweise die Beschaffung von Essensvorräten für den Fall, dass man nicht mehr aus dem Haus kann oder die Planung der Fluchtmöglichkeiten im Falle eines Brandes oder anderer Ernstfälle. Außerdem sollten alle Gegenstände mit persönlichen Werten in einem separaten Raum aufbewahrt werden, wo sie bei Bedarf leicht erreichbar sind. Zusammenfassend lässt sich festhalten: Eine vorbereitete Krisenvorsorge ist unverzichtbar für jeden Menschen und jede Familie. Neben der Notfall-Checkliste, die regelmäßig aktualisiert und ergänzt werden muss, bietet es sich an, proaktiv Vorkehrungen zu treffen und die Fluchtmöglichkeiten zu planen. Dadurch ist man bestens gerüstet für noch so große Herausforderungen und kann rechtzeitig Hilfe holen - vor allem in Notsituationen!